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Anschober: „Corona wird Teil unseres Lebens bleiben“

Gesundheitsminister Anschober (Grüne) und Experten sprachen am Freitagvormittag in einer Pressekonferenz anlässlich „Ein Jahr Pandemie in Österreich“.

Am 25. Februar wurde in Österreich in Innsbruck erstmals ein Pärchen positiv auf das Coronavirus getestet. Am 12. März gab es den ersten Covid-Todesfall, vier Tage später kam es zum ersten Lockdown in Österreich, erinnert sich Anschober. Nach dem ersten Lockdown gab es fünf bis sechs Monate, in denen das Leben wieder halbwegs normal war. Mit einer zweiten Welle hat man gerechnet, nicht aber mit der Gewalt und Vehemenz, mit der sie dann eingetreten ist.

Allerdings habe man gewusst, dass im Herbst eine zweite Welle auftreten würde. Diese sei in Europa unglaublich stark aufgetreten. Die Zahl von über 8.300 Corona-Toten bezeichnet Anschober als „schlimmste Zahl“. Denn das Verhindern von Todesfällen stehe an erster Stelle beim Ergreifen von Maßnahmen. Nachdem Österreich schon an der Grenze der Intensivkapazitäten stand, sei die Auslastung aktuell in einem relativ stabilem Zustand.

Die Impfung würde bei Alten- und Pflegeheimen ihre Wirksamkeit zeigen. Die Zahlen der Infektionen und Todesfälle nehme rapide ab.

 

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